Havaneser vom Goldberg
Havaneser vom Goldberg

Handelsware Hund

 

Es gibt viel zu viele dubiose Hundehändler und die sind nicht blöd - leider. Anzeigen in Zeitungen oder Internet sind kaum von seriösen zu unterscheiden. Auch hier wird von süßen Hundewelpen, die geimpft und gechipt abgegeben werden, gesprochen.

Da in den Medien schon viel über den Verkauf von Hundewelpen im Kofferraum berichtet wurden, investieren viele Geschäftemacher in aufwendige Welpenstuben. Es gibt aber auch immer noch genügend Händler, die die Welpen aus dem Ausland einschmuggeln und dann im Kofferraum Interessenten anbieten. Viele Welpen werden auch einzeln angeboten, weil sie "umständehalber" abgegeben werden sollen. Findet sich ein Käufer, nimmt sofort der nächste Hund den Platz ein.

Die skrupellosen Händler versuchen es mit der Mitleidsmasche. So verkaufen sie Hunde aus angeblichen Tierschutzfällen oder Tiere, die aus unseriösen Organisationen gerettet wurden.

Sehr viele Menschen kaufen die Tiere dann wirklich aus Mitleid. Ein großer Fehler! Denn: Jeder verkaufte Welpe bedeutet für die Hündin einen weiteren Wurf. Sie wird einzig und allein als Gebärmaschine genutzt und wenn sie nach etwa 5 Jahren "verbraucht" ist, kommt sie wie die vielen anderen auch, in Tierheime, Tötungsstationen oder werden erschlagen oder einfach laufen gelassen.

Solche Hundehändler haben immer nur ihren eigenen Profit im Auge. Allerdings bieten sie die Hunde - meist reinrassige - zu einem sehr günstigen Preis an. Hier wird meist an der Aufzucht und medizinischen Versorgung der Hunde gespart, um so einen Schnäppchenpreis anbieten zu können - auf Kosten der Hunde. 

Vielen Vermehrern sieht man es auf den ersten Blick überhaupt nicht an. Sie halten ihre Welpen in klimatisierten, sauberen Räumen mit Fußbodenheizung. Die Hundemütter sind aber meist in Ungarn, Rumänien, Belgien oder Tschechien und nicht da wo sie hingehören - bei ihren Welpen! 

Die Käufer erhalten dann einen schlecht sozialisierten, überängstlichen oder aggressiven und unter Umständen kranken Hund, in den sie im Nachhinein hohe Kosten an Tierarztrechnungen investieren müssen.

 

Hier einige Tipps für den Welpenkauf:

 

 -  lassen Sie sich keinen Hund liefern

 -  kaufen Sie keinen Hund aus dem Kofferraum oder  öffentlichen Orten

 -  lassen Sie sich die Elterntiere zeigen (zumindest die Mutterhündin)

 -  lassen Sie die Finger von Welpen, die extrem ängstlich sind und deren angebliche Mutter einen distanzierten und nicht mütterlichen Eindruck macht.

-  kaufen Sie keinen Rassehund, der zum absoluten Schnäppchenpreis angeboten wird. Oft zahlen Sie dann ein Vielfaches an Tierarztkosten zum Kaufpreis dazu. Denn: Geiz ist eben doch nicht geil!

 

Vertrauen Sie den Züchtern in der EKU!

 

Mit freundlicher Genehmigung der DKU/EKU

 

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